Freitag, 12. Januar 2007

Delhi oder 'Aus die Maus'


  • Nachdem wir gestern noch die Moppeds abgegeben haben geht es heut nochmal zum Shoppen nach Delhi. Gut, das Shankar hier zu hause ist und uns ein paar gute Adressen zeigen kann.
  • Nach einem Abschiedsessen geht es dann zum Flughafen
  • Tschuess Indien - bis demnaechst vielleicht mal wieder...
Fazit

Eine erlebnisreiche Tour, die vor allem kulturell Interessierte anspricht. Das Motorradfahren kam zwar auch nicht so kurz, stand aber nicht so sehr im Vordergrund wie bei einer abenteulichen Reise in den Himalaya. Zeitweise war es auf den Highways recht eintönig und das Fahren in der Kolonne recht mühsam.

Das Besichtigungsprogramm war sehr umfangreich und profitierte natuerlich von den umfangreichen Insider-Kenntnissen unseres Guides, der ja in Indien aufgewachsen war. (Ich kann keine Tempel mehr sehen :-).

Die Organisation der Tour war top!

Gut fand ich auch den zusammenhalt in der Gruppe, die recht international (Deutschland, Österreich, Holland, Japan) gemischt war. Es hat Spass gemacht, mit den Jungs und Mädels nach einer langen Fahrt ein kühles Kingfisher zu trinken.

Nicht so gut fanden einige Teilnehmer die Informationspolitik in Vorbereitung der Reise. Eine Checkliste der benötigten Ausrüstung waere sehr hilfreich, besonders für unsere Freunde aus Österreich, die angenommen haben, das Wetter wäre so wie in der Karibik/ Südsee ;-).
Schön ware auch ein Asia-bike-Tours t-Shirt gewesen. Mein Altes passt mir nicht mehr so recht ;-).

Zu unser aller Erstaunen hielten auch die Enflields gut mit. Mit Ausnahme eines Kolbenfressers waren es eigentlich nur Kleinigkeiten, die währen der Tour ausfielen. Trotzdem waren die Kisten schon ganz schoen fertig - da ist bestimmt bald Ersatz fällig.

Also alles in allem eine schoene Tour auch für ungeübte Moppedfahrer. Schade nur, das der Heinz nicht dabei sein konnte (musste sich von seinem Rippenbruch erholen). auf diesem Weg noch mal gute Besserung!

Donnerstag, 11. Januar 2007

Grand Trunk Road nach Delhi


  • Unsere Reise naehert sich ihrem Ausgangspunkt. Davor noch einmal Autobahn - heizen.
  • der Verkehr in Delhi wird von allen routiniert gemeistert
  • Unser Team von Asia bike Tours (von Links):
    Sanjey - der Fahrer fuer unser Begleitfahrzeug
    Shankar - unser Guide (ein indischer Oesterreicher (oder auch andersrum))
    Naresch - unser Mechaniker und Enfieldstarthilfe (sehr wichtig)
Wetter: sonnig
Gefahrenen Kilometer: 230

Mittwoch, 10. Januar 2007

Auf nach Agra


  • Von Bharatpur machten wir uns auf nach Agra.
  • Zweimal Frank im Glueck: Durfte Henks Enfield benutzen und hatte als Sozia eine nette Backpackerin (immer ein schoen warmer Rücken...)
  • Auf dem Weg Zwischenstopp in Fathepur Sikri, einer Geisterstadt und gleichzeitig das Mekka der Portkartenverkaeufer. Sehr interessante Architektur schon islamisch geprägt.
  • Am Nachmittag nach der Ankunft in Agra dann der Höhepunkt: Das Taj Mahal. Kommentar ueberfluessig...

Wetter: prima
Gefahrenen Kilometer: 55

Dienstag, 9. Januar 2007

Sariska - Bharatpur


  • Heut ging es frueh raus - in den Nationalpark. War wirklich interessant, auch ohne Tiger (der war schon zu Pülverchen gemahlen auf dem Weg nach China). Bibberned beobachteten wir vom Jeep aus Antilopen, Hirsche, Schweine und Unmengen von Pfauen.
  • Nach einem späten Frühstück ging es dann wieder los. Ödes Kolonnenfahren über (diesmal) miserable Strassen.Meine Enfield klingt nunmehr schon so, als ob der Motor bald das zeitliche segnen würde. Zum Glueck ist die Ziellinie schon in Sicht.
  • Nach der Ankunft ging es dann noch einmal in einen Vogelpark, Bekannte von heute früh treffen.

Wetter: unveraendert.
Gefahrenen Kilometer: 240

Montag, 8. Januar 2007

Sariska - Dem Tiger auf der Spur


  • Nach ca. 140 kilometern Ankunft in der 'Urwald'-Lodge. An der Strasse wurden wir bereits von einer Horde Affen begruesst (das hat den Henk so umgehauen, daß sich sein Schuh am Moped verfangen hat und zusammen mit ihm im Dreck gelandet ist).
    Sein Glueck: Nichts passiert :-)
    Mein Pech: Er hatte meine Jacke dabei an :-(
  • Das Hotel war wieder ein staatliches - man kennt das ja schon. Aber: Whiskey gabs und das billigste Bier (95 Rp)
  • Die Nacht war dafuer saukalt.

Wetter: sonnig
Gefahrene Kilometer: ca 140

Sonntag, 7. Januar 2007

Der Elefant auf der Ueberholspur (Jaypur)


  • Verkehr in Jaypur: Eine Synfonie gewoben aus Bussen, LKW, Autos, allerlei Zwei- und Dreiraedern, Kuehen und Fussgaengern, gewuerzt mit ein paar Elefanten (Achtung: keine Beleuchtung!).
  • Wichtigstes Teil eines indischen Verkehrsteilnehmers: Eine Hupe, denn: Nichts reisst den uebermuedeten pakistanischen LKW - Fahrer aus seinem Sekundenschlaf, den bekifften kolumbianischen Busfahrer aus seiner Trance, den an der deutschen (bereits gruenen) Ampel wartend- nasebohrenden Opelfahrer seinen Finger aus der Nase als eine RICHTIG laute Hupe, deren Schalldruck im idealfall auch koerperlich zu spueren ist. In Indien gilt: Wer nicht hup, der existiert auch nicht. Jeder Ueberholvorgang wird auf diese Weise angezeigt. Im Gewuehl der Innenstaedte oeffnet man sich so eine Gasse. Der Profi erkennt schon am Ton, wer da von hinten heranbraust.
  • Bsichtigungs(tor)tour in Jaypur: amberfort + angeschlossene Befestigungsanlagen. Mein Eindruck: Jodpur und Jaysalmer haben mir besser gefallen (auch durch den hervorragenden Audioguide anstatt des kaum verstaendlichen Fremdenfuehrers).
  • Stadtpalast von Jaypur: kommt mir alles schon bekannt vor.

Wetter: unveraendert

Gefahrenen Kilometer: 55

Samstag, 6. Januar 2007

Kolbenfresser (von Pushkar nach Jaypur)

  • Nach tiefem und festem Schlaf - dem Spezial Lassi sei dank - ging es zurueck auf den Highway (6-spurig).
  • Henks Jacke war natuerlich noch nicht fertig - 600 Rp. Verlust - aber unser Kraftfahrer freut sich jetzt.
  • Regina und Roman: wieder Pech - Kolbenfresser auf der Autobahn. Aber in Indien kein Problem da Mechaniker immer dabei. Innerhalb von 2 - 3 Stunden ist der Kolben inklusive Zylinder gewechselt. Der originale Kolben ist ein schoenes Souvenier!
  • Hotel in Jaipur ist top - nach dem Ausrollen kam schon jemand und fragte, ob wir Lust auf ein Kingfisher haetten - optimal!
  • Abends Bollywood. Auf ins indische Kino! Ein riesen Foyer und ein risiger Kinosaal, beides im Zuckerbaeckerstil. Der Film: 'Die Hochzeit'. 2,5 Stunden heile (indische) Welt, ein ergriffenes Publikum und viel Szenenapplaus.

Wetter: wie gehabt

Gefahrene Kilometer: 315

Freitag, 5. Januar 2007

Kingfisher Lounge auf dem Trockenen? (Zweiter Tag in Pushkar)


  • Begannen den Tag recht frueh, um Pilgern beim heiligen Baden zuzusehen. Die fandens allerdings auch recht kuehl - bis auf zwei. Sind also umsonst auf Socken um den Pool geschlichen.
  • Fruehstueck gab es ausserhalb (schon erwaehnt: staatliches Hotel)
  • nach einem (nun eigentlich schon obligatorischen) Tempelbesuch wurde es sportlich. Ein zweiter Tempel stand zur Besichtigung an (auf einem Bein kann man nicht stehen), der lag jedoch auf einem Berg und war nur ohne unser Reittier (Enfield) zu erreichen. Aber: schoene Abwechslung.
  • Danach faulenzen.
  • Abends Special Lassi (ein Yogurth - Drink) mit Henk --> umwerfend. Lag wohl an einingen 'Kraeutern', die den Lassi so spezial machen (irgendwas muessen die Hippies ja an diesemOrt finden;-)
  • Henk versucht unter dem Einfluss des Special Lassi, sich in 2 Stunden eine warme Jacke schneidern zu lassen. Seine Zeltgroesse war nicht vorraetig. Anzahlung 600 Rp., gesamt 1200 Rp.
  • Nach 3 Stunden der erste Entwurf - zwickt und kneift - Nachbesserung bis morgen 10:00 Uhr

Wetter: schoen

Gefahrenen Kilometer: 0

Donnerstag, 4. Januar 2007

Highway to Hell Delhi - Bombay (Udaipur - Pushkar)


  • Fruehe Abreise, zunaechst 'Business As Usual'
  • Dann die Auffahrt auf den Highway: Kolonnenfahrende LKWs, die sich gegenseitig ueberholen. Ein entgegenkommendes Zweirad wird da nicht gross beachtet. Wir also mittendrinn, immer mit einem Auge nach einem moeglichen Fluchtpunkt Ausschau haltend! (Aber Achtung: Der Bueffel macht die Strasse rutschig)
  • Ueberholmanoever rechts und links (Seitenstreifen), bin auch schon auf den rechten Seitenstreifen ausgewichen (hab' mich ein wenig verschaetzt).
  • Ankunft in Pushkar, Hotel ist so lala (ein staatliches, erklaert alles)
  • Pushkar ist ein hinduistischer Pilgerort, hoert sich im ersten Moment nicht so schlimm an, aber: kein Fleich, kein Alkohol (Kingfisher!!), dafuer aber Opium (Special Lassi ;-) und was zu rauchen an jeder Ecke. Die Hippies haben es auch schon entdeckt. Ein ganzes Teil ist hier haengen geblieben
  • Ein Glueck: traf Henk, Joerg und Julius (wen auch sonst) in einem Food Stall, der Besitzer hat schon eine Moped mit der Bestellung losgeschickt - wird wohl doch nicht so trocken :-)

Wetter: wie gehabt
Gefahrenen Kilometer: ca. 300

Mittwoch, 3. Januar 2007

Udaipur ||


  • Sight seeing tour: Tempel + Palast: naja
  • Ansonsten ist die Stadt schon toll, soviele 5-Sterne Hotels auf einem Haufen. Wird auch das Venedig Indiens genannt.
  • Eines der Hotel war Drehort fuer James Bonds Oktopussy. Henk, Julius und ich hatten unseren Afternoon Tea/ Coffee am Originalpool.
  • Schauen uns noch am Nachmittag den Monsun-Palast an. Vorher gibt es noch die Reste der Geburtstagstorte ;-)
  • Monsun Palast - Leminge auf dem Weg zum Sonenuntergang - aber der Weg dorthin die Serpentinen rauf war in Ordnung. Auf dem Rueckweg: Der erste Elefabt auf der Strasse! Roman hat die Fotos.
  • Lecker Abendessen in einem Restaurant direkt am See. Julius ist ein Tandoori Chicken 'Full Bird' Fan
  • Ein Glueck: Regina geht es wieder besser

Wetter: Prima

Gefahrene Kilometer: ca. 30

Dienstag, 2. Januar 2007

Schwarzwaelder Kirsch in Udaipur


  • Sind heute von unserer 'Urwald-Lodge' aufgebrochen, haben vorher aber noch dem Steffen (36) und dem Roman (28) zum Geburtstag gratuliert.
  • Eintauchen ins laendliche Indien: Die Strecke war wirklich fantastisch!
  • Schmale Straesschen, ueberall Motive, die einen Stopp gelohnt haetten, Inder auf dem Feld, Frauen mit Brennholz, Ochsenspanngezogene Wasserraeder
  • Kaum im Dorf stroemen von ueberall die Kinder heraus, um uns zuzuwinken (die Linke Hand ist schon ein wenig steif ;-)
  • Hinter einer Wegbiegung erscheint ploetzlich das Fort (Name folgt noch). Vor Erstaunen wollte ich schon voll in die Eisen (hab ich aber nicht gemacht - Auffahrgefahr!) Es ist das groesste auf unserer Tour. Atemberaubend, mitten in der Pampaq, deswegen wurde es auch niemals eingenommen, hat wohl auch keinen gross interessiert.
  • Udaipur: an einem See gelegen - wunderschon. Das Hotel: Mit Seeblick!
  • Nicht so gut: Die Regina hatte es mit dem Magen, ist die Tour im Auto gefahren
  • Happy birthday Steffen & Roman: Gleich zwei Geburtstagskinder waehrnd der Tour, am Abend gabs zur Ueberraschung Schwarzwaelder Kirsch und Kingfisher satt!

Wetter: Nicht mehr so extrem wie in der Wueste, _angenehme_ 25 Grad, auch die Naechte sind mild (Seeklima :-)

Gefahrenen Kilometer: ca: 100

Montag, 1. Januar 2007

Neujahr auf Rajasthani


  • war eine nette Party! Hatte heute morgen sogar einen Kater. Muss an Shankars Kingfisher - Red Label gelegen haben.
  • Berge am Horizont. Die Wueste der letzten Tage verabschiedet sich. Kleine Strassen, Baeume, Wasser statt Highways durch die Steppe. Ploetzlich benoetigen wir auch den 2. und dritten Gang.
  • Muessen uns beeilen, das Jain Kloster (Name folgt) oeffnet nur von 02 /- 05 p.m. Der Komplex ist sehr beeindruckend, das schoenste Kloster soweit.
  • Yamashita San ist auf dem Vorplatz eine Wasserflasche runtergefallen - leider aus Glas. Hat eine gute Viertelstunde gebraucht, um WIRKLICH alle Scherben aufzusammeln. Zwei Tempelwaechter mit Schrotflinten haben ihn dabei beaufsichtigt. Am Schluss ging dann noch einer mit dem Besen durch. Verstaendlich bei den vielen Barfuessern.
  • Hotel ist diesmal eine 5- Sterne Lodge im Wald: chillen auf der Verandaschaukel bei Grillenmusik, Kingfisher\ Scotch am Lagerfeuer, Bufett unter alten Baeumen, Bungalows statt Hotelzimmern - perfekt

Wetter: Nicht mehr so extrem als in der Wueste, angenehme 25 Grad, Nacht ein wenig kuehler

Gefahrenen Kilometer: ca. 160