Sonntag, 7. Januar 2007

Der Elefant auf der Ueberholspur (Jaypur)


  • Verkehr in Jaypur: Eine Synfonie gewoben aus Bussen, LKW, Autos, allerlei Zwei- und Dreiraedern, Kuehen und Fussgaengern, gewuerzt mit ein paar Elefanten (Achtung: keine Beleuchtung!).
  • Wichtigstes Teil eines indischen Verkehrsteilnehmers: Eine Hupe, denn: Nichts reisst den uebermuedeten pakistanischen LKW - Fahrer aus seinem Sekundenschlaf, den bekifften kolumbianischen Busfahrer aus seiner Trance, den an der deutschen (bereits gruenen) Ampel wartend- nasebohrenden Opelfahrer seinen Finger aus der Nase als eine RICHTIG laute Hupe, deren Schalldruck im idealfall auch koerperlich zu spueren ist. In Indien gilt: Wer nicht hup, der existiert auch nicht. Jeder Ueberholvorgang wird auf diese Weise angezeigt. Im Gewuehl der Innenstaedte oeffnet man sich so eine Gasse. Der Profi erkennt schon am Ton, wer da von hinten heranbraust.
  • Bsichtigungs(tor)tour in Jaypur: amberfort + angeschlossene Befestigungsanlagen. Mein Eindruck: Jodpur und Jaysalmer haben mir besser gefallen (auch durch den hervorragenden Audioguide anstatt des kaum verstaendlichen Fremdenfuehrers).
  • Stadtpalast von Jaypur: kommt mir alles schon bekannt vor.

Wetter: unveraendert

Gefahrenen Kilometer: 55

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