Sonntag, 31. Dezember 2006

Jodphur- die blaue Stadt


  • Das Fort von Jodpur ist einzigartig, im Gegensatz zu Jaisalmer ist es auf einem hoeheren Felsen erbaut - sehr imposant. Ich fange an, die Audiotours zu moegen, sind ihr Geld (250 Rp = ca 3 Euro) mehr als wert.
  • Haben dann noch einen anderen Palast besucht - aber ohne mich, bin unter einem Baum eingeschlafen.
  • Unser Hotel lag etwas ausserhalb - Bungalows in einem Garten - sehr schoen

Wetter: knackig warm, 25 Grad

Gefahrene Kilometer: 0

Samstag, 30. Dezember 2006

Von Jaisalmer nach Jodphur

  • Verkehrsregel No 1 in Indien: Alles, was dein Vorderrad zu uebersteigen in der Lage ist muss dir ausweichen. Allem anderem weicht man selber aus.
  • Im Ernst, langsam bekommt man ein Gefuehl fuers Gewuehl: der Blickkontakt und die sofortige Reaktion entscheiden ueber Vorfahrt oder Warten. Ein Trick: die Sonnenblende meines Integralhelms herunterklappen - das irretiert und bringt einige Sekunden vorteil!
  • Ansonsten business as usual: Wuestenhigway; Abwechslung: zwei ueberfahrene Kamele
  • Einfahrt in Jodpur: das uebliche Gewuehl, Joergs Kupplung trennte nicht mehr, Shankra, unser Guide, musste die Polizei bestechen, weil wir auf der Kreuzung reparierten.

Wetter: Heiss

Gefahrenen Kilometer: ca 290

Freitag, 29. Dezember 2006

Jaisalmer - das Fort im Sand





  • Mussten heute leider umziehen in eine Art Budget - Hotel (war nicht so toll)
  • Jaisalmer ist eigentlich eine riesige Festung mit angeschlossener Siedlung. Haben eine Besichtigung mit Audioguide (eine Art MP3-Player) durchgefuehrt - spitze. Die lokalen Guides und ihr Englisch versteht man ohnehin schwer.
  • Sind auch noch durch die Altstadt gewandert, da gab es sogar einen staatlichen Haschisch - Shop. Henk fuehlte sich fast wie zu hause.
  • die Gruppe ist abends noch zu einem Sunset - Point gefahren: Henk, Julius und ich waren schlauer. Vom Dach unseres neuen Hotels war die Sicht genau so gut. Mit ein paar gekuehlten Kingfishern vergeht die Zeit angenehmer.
Wetter: unveraendert

Gefahrene Kilometer: ca 50

Donnerstag, 28. Dezember 2006

Duenen vor Jaisalmer


  • Regina und Romans Kamera wurde i m Wuestenlager geklaut - Pech
  • Kamelritt liess ich ausfallen. Joerg hat einen Beutel Erdnuesse bei sich im Zelt gefunden, die wir mit den Kameltreibern teilten. Nach 10 Minuten kam ein paar Jungs, die den Beutel suchten. Inmitten von Erdnussschalen teilten wir ihnen mit, das wir da auch nicht helfen koenten - Pech II, aber nicht fuer uns
  • Vom Camp zurueck ins Hotel.
  • Das Hotel (ein umgebauter Palast mit allem, was dazu gehoert), bei dem wir schon am Vortag waren ist nun unser neues zuhause. Wurde bewacht von zwei deutschen! Schaeferhunden.
  • Haben noch ein wenig die Umgegend erkundet.

Wetter: wieder schoen, habe meine Sachen auch wieder zurueck ;-)

Gefahrene Kilometer: ca 50

Mittwoch, 27. Dezember 2006

On the road again (Bikaner - Jaisalmer)


  • Von Bikaner nach Jaisalmer im Osten Rajasthans
  • Lustige Szene: Ein umgekippter LKW sollte wieder auf die Beine gestellt werden. Das Zugseit verlief quer ueber die Strasse. Absperrung: natuerlich Fehlanzeige. Zum Glueck haben wir das Hinderniss noch rechtzeitig bemerkt. Ein nachfolgender LKW hatte nicht so gut aufgepasst, der raste ungebremst in das Seil...
  • Besuchten unterwegs einen Rastplatz bzw. das Winterquartier von Kranichen: sehr eindrucksvoll - ein Laerm, als die Voegel starteten, verdunkelten fuer einen Moment direkt die Sonne.
  • Konnten in Jaisalmer leider noch nicht ins Hotel einchecken und wurden erstmal in die Wueste geschickt. Fuer die Gruppe die erste Nachtfahrt.
  • In Indien wird des Nachts grundsatzlich voll aufgeblendet gefahren!
  • Zweiter Unfall: Knapp vor uns ist ein Trecker (natuerlich unbeleuchtet) auf den Highway aufgeahrenund wurde von einem Taxi gezweiteilt.
  • In unserem Wuestencamp war dann abends noch Party.

Wetter: Am Morgen war es nebelig feucht und recht kuehl. Habe meine Regenkombi, ein T-Shirt und meine Jacke verborgt.

Gefahrene Kilometer: 390, die Koenigsetappe


Dienstag, 26. Dezember 2006

Ratpack


  • Besichtigung der Umgebung
  • Besuchten einen Rattentempel in der Naehe. Die Ratten sind die inkarnierten Soehne einer Gottheit, deren Namen ich vergessen habe. Daher werden Sie in dem Tempel durchgefuettert und wuseln Einheimischen wie Touris um die Fuesse. Auch der Geruch bei der ganzen Sache ist nicht ohne...
  • In Tempel geht man ohne Schuhe barfuss oder in Struempfen.
  • Am Nachmittag dann Altstadt- die volle Dosis.
  • Ein weiterer Tempel wurde besichtigt (anstatt Rattenpisse Vogeldreck, Pech fuer die zuvor gewechselten Struempfe.

Wetter: unveraendert

Gefahrene Kilometer: 40

Montag, 25. Dezember 2006

Auf nach Bikaner


  • Nachstes Etappenziel: Bikaner
  • Die Landschaft ist recht eintoenig, alles Steppe bzw. Halbwueste
  • Die Strassen sind recht gut ausgebaut und der erkehr ist gar nicht mal so chaotish. Neben LKW und Bussen sind auch viele Kamelekarren unterweg. Achtung: Fleissig hupen nicht vergessen. En paar Ortsdurchfahrten wuerzen die ganze Sache ein wenig.
  • Zwischendurch gabs dann auch Mittag und eine Stadtbesichtigung mit Haveli.
  • Haveli werden die Handelshaeuser hier genannt. Sie sind meist mehrsteockig und besitzen zwei Innenhoefe.
  • Bei der Ankunft in Bikander wurden wir mit Blumen bekraenzt, schickes Hotel.

Wetter: unveraendert, vielleicht sollte ich diese Rubrik lassen.

Gefahrenen Kilometer: 240



Sonntag, 24. Dezember 2006

Haveli, Haveli


  • Henk, Joerg und ich haben unsere Kingfisher - Runde erweitert um Julius
  • Sind heut in und um Jhunjhunun herungefahren und haben Havelis besichtigt.
  • Abends ging es dann in den Tempel

Wetter: immer noch gut

Gefahrene Kilometer: ca 20

Samstag, 23. Dezember 2006

Nix fuer Warmduscher


  • Habe mich heut fuer 8 Uhr mit Henk am Pool verabredet. Der Inder mit Pudelmuetze und Parka schaute ganz verdutzt. Haben es dann aber doch gelassen (Schweinekalt, so ein indischer Morgen)
  • Sind gestern auf ein paar Bier eingeladen worden von Asia Bike Tours (jeder von uns drei 7 Flaeschchen, umgerechnet auf 48 Pepsi, damit Heinz daheim in Wien nichts merkt ;-)
  • Die Truppe is komplet: neben Henk (Holland) und Joerg (Schweiz) sind es noch die Edith (WoW) aus der Schweiz, der Julius, die Regina und der Roman aus Oesterreich, Jaqueline und Steffen aus Deutschland plus Herr Mitsomoto und Herr Yamashita aus Japan. Shankra, unser Guide ist ein indischer Oesterreicher - schon ueberraschend ;-)
  • Erstes Reiseziel: Jhunjhunun

Wetter: sonnig, ca. 25 Grad

Gefahrene Kilometer: 160

P.S. Henk meinte, ich sollte den Boiler einschalten, wenn ich warmes Wasser wollte

Freitag, 22. Dezember 2006

Akunft


Nun bin ich also gestern nach gut 7 Stunden Flug gegen 01:00 a.m. in Delhi angekommen. Als ich das letzte mal in Delhi aus dem Flieger stieg klatschte mir noch jemand ein feucht-heisses Handtuch ins Gesicht und ueber der ganzen Szenerie wabberte der dezente Duft von Scheisse (sorry, aber es war so). Nagut, war ja auch im Sommer. Diesmal ging alles reibungslos.
Gleich nach der Passkontrolle ging es erstmal mit einigen Althippies und einem Schwung Auslandsindern zum Gepaeck-Roulette. Ist schon erstaunlich, was alles so in eine 747 reinpasst. Nach einer Dreiviertelstunde wurde ich dann aber doch etwas nervoes, konnte dann aber doch noch meine Tache vom Band klauben.
Habe dann auch gleich meine Tourguides gefunden, die mich dann gegen 03:00 a.m. im Hotel ablieferten. Das war auch ganz in Ordung (keine Untermieter unter der Matratze ;-). Eigentlich wollte man mich gegen 09:00 Uhr hier wieder abholen - jetzt ist es schon nach 11:00 a.m. Dafuer habe ich bereits zwei Reisegenossen, den Joerg aus der Schweitz und den Henk (natuerlich) aus Holland, getroffen. Zu dritt wartet es sich angenehmer. Ausserdem habe ich nun auch ein wenig Zeit fuer mein Blog.

Zum Wetter: Recht kuehl und diesig in Dehli (15 Grad), weiss nicht genau ob vom Smog oder vom Nebel.

Gefahrene Kilometer: 0

Nachtrag: Die Schulzes haben sich verspaetet. Auf geht es die ersten Kilometer zum eigentlichen Startpunkt der Tour, einem Motel in Dharvera, aus eigener Kraft auf der Enfield. Nach ein paar Kilometern fuehlt es sich schon recht vertraut an.

Gefahrene Kilometer: ca: 40

Dienstag, 12. Dezember 2006

Still stand by


Nach Ostindien, nach Ostindien
laß mich einen Pfad ergründen,
reißt es mich mit Hand und Ohr.
Wo die Elefanten kreisen,
wo die Enkel stiller Weisen
singen den Bramahnenchor,
dahin, Alter will ich ziehen.

Ja, bald ist es soweit, liebes Blog! War gestern schon mal in der Schanze im Shikara Quick.
(Ein wenig Übung schadet nichts ;-)

Mittwoch, 6. Dezember 2006

Stand by

Und es geht immer noch nicht los :-(

Montag, 4. Dezember 2006

Es geht auf nach Rajasthan


Bin ganz aufgeregt! Am 21.12.2006 geht der Flieger ab nach Indien. Visa ist auch schon besorgt, das Flugticket wartet schon seit Sommer.
Gestern habe ich auch noch das Reisegeld überwiesen.

...nur noch 17 Tage ;-)

Die Reise unternehme ich übrigens mit Asia Bike Tours!
Den Tourverlauf findet ihr hier.