Freitag, 8. Juni 2007

Auf Wiedersehen

  • Um 06:00 Uhr geht es ab zur Fähre
  • Schreck in der Morgenstunde: die Abfahrt wurde verschoben - der Anschluss in Hull noch zu schaffen?!
  • Die Emotionen kochen hoch bei unseren anderen Reisegenossen - das Fährbüro wird vorübergehend geschlossen. Man tauscht Addressen aus.
  • Entwarnung - es geht vorwärts!
  • Halbwegs pünktlich in Heysham, just in Time in Hull: England Good By. Aber: wir kommen wieder!




Donnerstag, 7. Juni 2007

Besichtigung


  • Ein Tag ohne Rennen --> Inselbesichtigung; Eary Crushlin, Chasms
  • Meine Kreditkarte bei Barkleys befreit
  • Abendessen mit eigenen Getränken


Mittwoch, 6. Juni 2007

Weiter geht's

  • erstmal zur Yamaha Werkstatt (Bremshebel für Chris, IoM-Knieschleifer, Kettenfett)
  • Rennen schauen in Ramsay
  • Nochmal zur Kür über den Kurs - diesmal ohne unseren Youngster, der hat den Abzweig verpasst
  • Abends Feuerwerk
  • meine Kreditkarte hat die Nacht bei Barkleys verbracht



Dienstag, 5. Juni 2007

Grandstand



  • Bremsflüssigkeits-Check bei Christoph, man kann ja nie wissen
  • Heute sind wir auf der Tribüne bei Start und Ziel - dem Grandstand, eine Investition, die sich gelohnt hat.
  • Zum Schluss dann noch mal über den Kurs. Anlässlich des 100. Geburtstages ist heuer 2 Wochen 'Mad Sunday' ! Das heisst, das der Mountain Course nicht nur am Sonntag in einer Richtung freigegeben ist. Die ideale Spielwiese, um das im Rennen gesehene auch mal auszuprobieren.
  • Glück im Ungkück: Chris ging die Strasse aus. Rechte Fullraste und Bremshebel weg.
  • Abends: Flugshow mit den Red Arrows.







Montag, 4. Juni 2007

Das Rennen started



  • Das am 02.06. ausgefallene Rennen started nun ebenfalls heute
  • Tolles Wetter am Greg Ny Baar
  • Abends wird das Grillfass angeworfen




Sonntag, 3. Juni 2007

Purple Helmets





  • Honda Beach Party in Peel
  • Purple Helmets: Stunts you have never seen before, tolle Aktion auf 90' Honda Dream Mopeds




Samstag, 2. Juni 2007

1. Rennen ?!




  • Warten am Bungalow auf das erste Rennen - Pech gehabt, Ausfall wegen schlechtem Wetter
  • Einkaufen, Mittag zu Hause : Spagetti
  • Nachmittags: Auf in den Süden
  • Abends: Douglas



Freitag, 1. Juni 2007

Tuchfühlung



  • Lecker engliches Frühstück (Würstchen, Bohnen u.s.w), auf geht's um ca. 12:30 Uhr
  • Wetter: Sonne pur
  • Inselbesichtigung 1 - Laxey, Wasserrad anschauen; 2 - Point Of Ayre
  • TT Training anschauen: Ballaugh Bridge, Brandywell Road (hinter Bungalow)






Donnerstag, 31. Mai 2007

Kurs TT

  • 03:30 a.m. --> Leinen los, auf zum 'Emerald of the Irish Sea!
  • Paul holt uns ab, das Youth adventure camp ist diesmal in der Inselmitte --> o.K!


  • Erste Tuchfühlung mit dem Course, Halt am Grandstand bei Start & Ziel (Besucherkarten für nächsten Montag einkaufen = 20 Pfund pro Nase --> was solls ;-)
  • Training anschauen bei Greg Ny Baa



Mittwoch, 30. Mai 2007

England Ahoi

  • England --> die Sonne schein!!!
  • Durch Yorkshire geht es auf kleinen Sträßchen nach Heysham --> Schräglagen ohne Ende, ein guter Vorgeschmack
  • Supermarkt in Heysham finden ist nicht leicht --> 3. Versuche hat es gebraucht --> Aber: ... die Jungens haben DURST!



Dienstag, 29. Mai 2007

Let's go!

  • Auf geht' zur Centenary Party der Tourist Trophy TT auf der Isle of Man!
  • Wir, das sind: Ansgar - Honda Fireblade; Uwe - Yamaha VMax; Christopher - Yamaha R6 und ich - Triumph Speed Triple





  • Abfahrt ist dieses Mal von Rotterdam, am Dienstag geht es durch deutschen Regen von Hamburg aus los. An der Fähre treffen wir dann auf Uwe: Wir sind komplett!
  • Dinner an Bord gibt es schon im Hafen --> schön blöd von der Reederei (ich erinnere mich noch an bleiche Gesichter vor in den Tellern lustig von links nach rechts schwappender Suppe ;-)

Freitag, 12. Januar 2007

Delhi oder 'Aus die Maus'


  • Nachdem wir gestern noch die Moppeds abgegeben haben geht es heut nochmal zum Shoppen nach Delhi. Gut, das Shankar hier zu hause ist und uns ein paar gute Adressen zeigen kann.
  • Nach einem Abschiedsessen geht es dann zum Flughafen
  • Tschuess Indien - bis demnaechst vielleicht mal wieder...
Fazit

Eine erlebnisreiche Tour, die vor allem kulturell Interessierte anspricht. Das Motorradfahren kam zwar auch nicht so kurz, stand aber nicht so sehr im Vordergrund wie bei einer abenteulichen Reise in den Himalaya. Zeitweise war es auf den Highways recht eintönig und das Fahren in der Kolonne recht mühsam.

Das Besichtigungsprogramm war sehr umfangreich und profitierte natuerlich von den umfangreichen Insider-Kenntnissen unseres Guides, der ja in Indien aufgewachsen war. (Ich kann keine Tempel mehr sehen :-).

Die Organisation der Tour war top!

Gut fand ich auch den zusammenhalt in der Gruppe, die recht international (Deutschland, Österreich, Holland, Japan) gemischt war. Es hat Spass gemacht, mit den Jungs und Mädels nach einer langen Fahrt ein kühles Kingfisher zu trinken.

Nicht so gut fanden einige Teilnehmer die Informationspolitik in Vorbereitung der Reise. Eine Checkliste der benötigten Ausrüstung waere sehr hilfreich, besonders für unsere Freunde aus Österreich, die angenommen haben, das Wetter wäre so wie in der Karibik/ Südsee ;-).
Schön ware auch ein Asia-bike-Tours t-Shirt gewesen. Mein Altes passt mir nicht mehr so recht ;-).

Zu unser aller Erstaunen hielten auch die Enflields gut mit. Mit Ausnahme eines Kolbenfressers waren es eigentlich nur Kleinigkeiten, die währen der Tour ausfielen. Trotzdem waren die Kisten schon ganz schoen fertig - da ist bestimmt bald Ersatz fällig.

Also alles in allem eine schoene Tour auch für ungeübte Moppedfahrer. Schade nur, das der Heinz nicht dabei sein konnte (musste sich von seinem Rippenbruch erholen). auf diesem Weg noch mal gute Besserung!

Donnerstag, 11. Januar 2007

Grand Trunk Road nach Delhi


  • Unsere Reise naehert sich ihrem Ausgangspunkt. Davor noch einmal Autobahn - heizen.
  • der Verkehr in Delhi wird von allen routiniert gemeistert
  • Unser Team von Asia bike Tours (von Links):
    Sanjey - der Fahrer fuer unser Begleitfahrzeug
    Shankar - unser Guide (ein indischer Oesterreicher (oder auch andersrum))
    Naresch - unser Mechaniker und Enfieldstarthilfe (sehr wichtig)
Wetter: sonnig
Gefahrenen Kilometer: 230

Mittwoch, 10. Januar 2007

Auf nach Agra


  • Von Bharatpur machten wir uns auf nach Agra.
  • Zweimal Frank im Glueck: Durfte Henks Enfield benutzen und hatte als Sozia eine nette Backpackerin (immer ein schoen warmer Rücken...)
  • Auf dem Weg Zwischenstopp in Fathepur Sikri, einer Geisterstadt und gleichzeitig das Mekka der Portkartenverkaeufer. Sehr interessante Architektur schon islamisch geprägt.
  • Am Nachmittag nach der Ankunft in Agra dann der Höhepunkt: Das Taj Mahal. Kommentar ueberfluessig...

Wetter: prima
Gefahrenen Kilometer: 55

Dienstag, 9. Januar 2007

Sariska - Bharatpur


  • Heut ging es frueh raus - in den Nationalpark. War wirklich interessant, auch ohne Tiger (der war schon zu Pülverchen gemahlen auf dem Weg nach China). Bibberned beobachteten wir vom Jeep aus Antilopen, Hirsche, Schweine und Unmengen von Pfauen.
  • Nach einem späten Frühstück ging es dann wieder los. Ödes Kolonnenfahren über (diesmal) miserable Strassen.Meine Enfield klingt nunmehr schon so, als ob der Motor bald das zeitliche segnen würde. Zum Glueck ist die Ziellinie schon in Sicht.
  • Nach der Ankunft ging es dann noch einmal in einen Vogelpark, Bekannte von heute früh treffen.

Wetter: unveraendert.
Gefahrenen Kilometer: 240

Montag, 8. Januar 2007

Sariska - Dem Tiger auf der Spur


  • Nach ca. 140 kilometern Ankunft in der 'Urwald'-Lodge. An der Strasse wurden wir bereits von einer Horde Affen begruesst (das hat den Henk so umgehauen, daß sich sein Schuh am Moped verfangen hat und zusammen mit ihm im Dreck gelandet ist).
    Sein Glueck: Nichts passiert :-)
    Mein Pech: Er hatte meine Jacke dabei an :-(
  • Das Hotel war wieder ein staatliches - man kennt das ja schon. Aber: Whiskey gabs und das billigste Bier (95 Rp)
  • Die Nacht war dafuer saukalt.

Wetter: sonnig
Gefahrene Kilometer: ca 140

Sonntag, 7. Januar 2007

Der Elefant auf der Ueberholspur (Jaypur)


  • Verkehr in Jaypur: Eine Synfonie gewoben aus Bussen, LKW, Autos, allerlei Zwei- und Dreiraedern, Kuehen und Fussgaengern, gewuerzt mit ein paar Elefanten (Achtung: keine Beleuchtung!).
  • Wichtigstes Teil eines indischen Verkehrsteilnehmers: Eine Hupe, denn: Nichts reisst den uebermuedeten pakistanischen LKW - Fahrer aus seinem Sekundenschlaf, den bekifften kolumbianischen Busfahrer aus seiner Trance, den an der deutschen (bereits gruenen) Ampel wartend- nasebohrenden Opelfahrer seinen Finger aus der Nase als eine RICHTIG laute Hupe, deren Schalldruck im idealfall auch koerperlich zu spueren ist. In Indien gilt: Wer nicht hup, der existiert auch nicht. Jeder Ueberholvorgang wird auf diese Weise angezeigt. Im Gewuehl der Innenstaedte oeffnet man sich so eine Gasse. Der Profi erkennt schon am Ton, wer da von hinten heranbraust.
  • Bsichtigungs(tor)tour in Jaypur: amberfort + angeschlossene Befestigungsanlagen. Mein Eindruck: Jodpur und Jaysalmer haben mir besser gefallen (auch durch den hervorragenden Audioguide anstatt des kaum verstaendlichen Fremdenfuehrers).
  • Stadtpalast von Jaypur: kommt mir alles schon bekannt vor.

Wetter: unveraendert

Gefahrenen Kilometer: 55

Samstag, 6. Januar 2007

Kolbenfresser (von Pushkar nach Jaypur)

  • Nach tiefem und festem Schlaf - dem Spezial Lassi sei dank - ging es zurueck auf den Highway (6-spurig).
  • Henks Jacke war natuerlich noch nicht fertig - 600 Rp. Verlust - aber unser Kraftfahrer freut sich jetzt.
  • Regina und Roman: wieder Pech - Kolbenfresser auf der Autobahn. Aber in Indien kein Problem da Mechaniker immer dabei. Innerhalb von 2 - 3 Stunden ist der Kolben inklusive Zylinder gewechselt. Der originale Kolben ist ein schoenes Souvenier!
  • Hotel in Jaipur ist top - nach dem Ausrollen kam schon jemand und fragte, ob wir Lust auf ein Kingfisher haetten - optimal!
  • Abends Bollywood. Auf ins indische Kino! Ein riesen Foyer und ein risiger Kinosaal, beides im Zuckerbaeckerstil. Der Film: 'Die Hochzeit'. 2,5 Stunden heile (indische) Welt, ein ergriffenes Publikum und viel Szenenapplaus.

Wetter: wie gehabt

Gefahrene Kilometer: 315

Freitag, 5. Januar 2007

Kingfisher Lounge auf dem Trockenen? (Zweiter Tag in Pushkar)


  • Begannen den Tag recht frueh, um Pilgern beim heiligen Baden zuzusehen. Die fandens allerdings auch recht kuehl - bis auf zwei. Sind also umsonst auf Socken um den Pool geschlichen.
  • Fruehstueck gab es ausserhalb (schon erwaehnt: staatliches Hotel)
  • nach einem (nun eigentlich schon obligatorischen) Tempelbesuch wurde es sportlich. Ein zweiter Tempel stand zur Besichtigung an (auf einem Bein kann man nicht stehen), der lag jedoch auf einem Berg und war nur ohne unser Reittier (Enfield) zu erreichen. Aber: schoene Abwechslung.
  • Danach faulenzen.
  • Abends Special Lassi (ein Yogurth - Drink) mit Henk --> umwerfend. Lag wohl an einingen 'Kraeutern', die den Lassi so spezial machen (irgendwas muessen die Hippies ja an diesemOrt finden;-)
  • Henk versucht unter dem Einfluss des Special Lassi, sich in 2 Stunden eine warme Jacke schneidern zu lassen. Seine Zeltgroesse war nicht vorraetig. Anzahlung 600 Rp., gesamt 1200 Rp.
  • Nach 3 Stunden der erste Entwurf - zwickt und kneift - Nachbesserung bis morgen 10:00 Uhr

Wetter: schoen

Gefahrenen Kilometer: 0

Donnerstag, 4. Januar 2007

Highway to Hell Delhi - Bombay (Udaipur - Pushkar)


  • Fruehe Abreise, zunaechst 'Business As Usual'
  • Dann die Auffahrt auf den Highway: Kolonnenfahrende LKWs, die sich gegenseitig ueberholen. Ein entgegenkommendes Zweirad wird da nicht gross beachtet. Wir also mittendrinn, immer mit einem Auge nach einem moeglichen Fluchtpunkt Ausschau haltend! (Aber Achtung: Der Bueffel macht die Strasse rutschig)
  • Ueberholmanoever rechts und links (Seitenstreifen), bin auch schon auf den rechten Seitenstreifen ausgewichen (hab' mich ein wenig verschaetzt).
  • Ankunft in Pushkar, Hotel ist so lala (ein staatliches, erklaert alles)
  • Pushkar ist ein hinduistischer Pilgerort, hoert sich im ersten Moment nicht so schlimm an, aber: kein Fleich, kein Alkohol (Kingfisher!!), dafuer aber Opium (Special Lassi ;-) und was zu rauchen an jeder Ecke. Die Hippies haben es auch schon entdeckt. Ein ganzes Teil ist hier haengen geblieben
  • Ein Glueck: traf Henk, Joerg und Julius (wen auch sonst) in einem Food Stall, der Besitzer hat schon eine Moped mit der Bestellung losgeschickt - wird wohl doch nicht so trocken :-)

Wetter: wie gehabt
Gefahrenen Kilometer: ca. 300

Mittwoch, 3. Januar 2007

Udaipur ||


  • Sight seeing tour: Tempel + Palast: naja
  • Ansonsten ist die Stadt schon toll, soviele 5-Sterne Hotels auf einem Haufen. Wird auch das Venedig Indiens genannt.
  • Eines der Hotel war Drehort fuer James Bonds Oktopussy. Henk, Julius und ich hatten unseren Afternoon Tea/ Coffee am Originalpool.
  • Schauen uns noch am Nachmittag den Monsun-Palast an. Vorher gibt es noch die Reste der Geburtstagstorte ;-)
  • Monsun Palast - Leminge auf dem Weg zum Sonenuntergang - aber der Weg dorthin die Serpentinen rauf war in Ordnung. Auf dem Rueckweg: Der erste Elefabt auf der Strasse! Roman hat die Fotos.
  • Lecker Abendessen in einem Restaurant direkt am See. Julius ist ein Tandoori Chicken 'Full Bird' Fan
  • Ein Glueck: Regina geht es wieder besser

Wetter: Prima

Gefahrene Kilometer: ca. 30

Dienstag, 2. Januar 2007

Schwarzwaelder Kirsch in Udaipur


  • Sind heute von unserer 'Urwald-Lodge' aufgebrochen, haben vorher aber noch dem Steffen (36) und dem Roman (28) zum Geburtstag gratuliert.
  • Eintauchen ins laendliche Indien: Die Strecke war wirklich fantastisch!
  • Schmale Straesschen, ueberall Motive, die einen Stopp gelohnt haetten, Inder auf dem Feld, Frauen mit Brennholz, Ochsenspanngezogene Wasserraeder
  • Kaum im Dorf stroemen von ueberall die Kinder heraus, um uns zuzuwinken (die Linke Hand ist schon ein wenig steif ;-)
  • Hinter einer Wegbiegung erscheint ploetzlich das Fort (Name folgt noch). Vor Erstaunen wollte ich schon voll in die Eisen (hab ich aber nicht gemacht - Auffahrgefahr!) Es ist das groesste auf unserer Tour. Atemberaubend, mitten in der Pampaq, deswegen wurde es auch niemals eingenommen, hat wohl auch keinen gross interessiert.
  • Udaipur: an einem See gelegen - wunderschon. Das Hotel: Mit Seeblick!
  • Nicht so gut: Die Regina hatte es mit dem Magen, ist die Tour im Auto gefahren
  • Happy birthday Steffen & Roman: Gleich zwei Geburtstagskinder waehrnd der Tour, am Abend gabs zur Ueberraschung Schwarzwaelder Kirsch und Kingfisher satt!

Wetter: Nicht mehr so extrem wie in der Wueste, _angenehme_ 25 Grad, auch die Naechte sind mild (Seeklima :-)

Gefahrenen Kilometer: ca: 100

Montag, 1. Januar 2007

Neujahr auf Rajasthani


  • war eine nette Party! Hatte heute morgen sogar einen Kater. Muss an Shankars Kingfisher - Red Label gelegen haben.
  • Berge am Horizont. Die Wueste der letzten Tage verabschiedet sich. Kleine Strassen, Baeume, Wasser statt Highways durch die Steppe. Ploetzlich benoetigen wir auch den 2. und dritten Gang.
  • Muessen uns beeilen, das Jain Kloster (Name folgt) oeffnet nur von 02 /- 05 p.m. Der Komplex ist sehr beeindruckend, das schoenste Kloster soweit.
  • Yamashita San ist auf dem Vorplatz eine Wasserflasche runtergefallen - leider aus Glas. Hat eine gute Viertelstunde gebraucht, um WIRKLICH alle Scherben aufzusammeln. Zwei Tempelwaechter mit Schrotflinten haben ihn dabei beaufsichtigt. Am Schluss ging dann noch einer mit dem Besen durch. Verstaendlich bei den vielen Barfuessern.
  • Hotel ist diesmal eine 5- Sterne Lodge im Wald: chillen auf der Verandaschaukel bei Grillenmusik, Kingfisher\ Scotch am Lagerfeuer, Bufett unter alten Baeumen, Bungalows statt Hotelzimmern - perfekt

Wetter: Nicht mehr so extrem als in der Wueste, angenehme 25 Grad, Nacht ein wenig kuehler

Gefahrenen Kilometer: ca. 160

Sonntag, 31. Dezember 2006

Jodphur- die blaue Stadt


  • Das Fort von Jodpur ist einzigartig, im Gegensatz zu Jaisalmer ist es auf einem hoeheren Felsen erbaut - sehr imposant. Ich fange an, die Audiotours zu moegen, sind ihr Geld (250 Rp = ca 3 Euro) mehr als wert.
  • Haben dann noch einen anderen Palast besucht - aber ohne mich, bin unter einem Baum eingeschlafen.
  • Unser Hotel lag etwas ausserhalb - Bungalows in einem Garten - sehr schoen

Wetter: knackig warm, 25 Grad

Gefahrene Kilometer: 0

Samstag, 30. Dezember 2006

Von Jaisalmer nach Jodphur

  • Verkehrsregel No 1 in Indien: Alles, was dein Vorderrad zu uebersteigen in der Lage ist muss dir ausweichen. Allem anderem weicht man selber aus.
  • Im Ernst, langsam bekommt man ein Gefuehl fuers Gewuehl: der Blickkontakt und die sofortige Reaktion entscheiden ueber Vorfahrt oder Warten. Ein Trick: die Sonnenblende meines Integralhelms herunterklappen - das irretiert und bringt einige Sekunden vorteil!
  • Ansonsten business as usual: Wuestenhigway; Abwechslung: zwei ueberfahrene Kamele
  • Einfahrt in Jodpur: das uebliche Gewuehl, Joergs Kupplung trennte nicht mehr, Shankra, unser Guide, musste die Polizei bestechen, weil wir auf der Kreuzung reparierten.

Wetter: Heiss

Gefahrenen Kilometer: ca 290

Freitag, 29. Dezember 2006

Jaisalmer - das Fort im Sand





  • Mussten heute leider umziehen in eine Art Budget - Hotel (war nicht so toll)
  • Jaisalmer ist eigentlich eine riesige Festung mit angeschlossener Siedlung. Haben eine Besichtigung mit Audioguide (eine Art MP3-Player) durchgefuehrt - spitze. Die lokalen Guides und ihr Englisch versteht man ohnehin schwer.
  • Sind auch noch durch die Altstadt gewandert, da gab es sogar einen staatlichen Haschisch - Shop. Henk fuehlte sich fast wie zu hause.
  • die Gruppe ist abends noch zu einem Sunset - Point gefahren: Henk, Julius und ich waren schlauer. Vom Dach unseres neuen Hotels war die Sicht genau so gut. Mit ein paar gekuehlten Kingfishern vergeht die Zeit angenehmer.
Wetter: unveraendert

Gefahrene Kilometer: ca 50

Donnerstag, 28. Dezember 2006

Duenen vor Jaisalmer


  • Regina und Romans Kamera wurde i m Wuestenlager geklaut - Pech
  • Kamelritt liess ich ausfallen. Joerg hat einen Beutel Erdnuesse bei sich im Zelt gefunden, die wir mit den Kameltreibern teilten. Nach 10 Minuten kam ein paar Jungs, die den Beutel suchten. Inmitten von Erdnussschalen teilten wir ihnen mit, das wir da auch nicht helfen koenten - Pech II, aber nicht fuer uns
  • Vom Camp zurueck ins Hotel.
  • Das Hotel (ein umgebauter Palast mit allem, was dazu gehoert), bei dem wir schon am Vortag waren ist nun unser neues zuhause. Wurde bewacht von zwei deutschen! Schaeferhunden.
  • Haben noch ein wenig die Umgegend erkundet.

Wetter: wieder schoen, habe meine Sachen auch wieder zurueck ;-)

Gefahrene Kilometer: ca 50

Mittwoch, 27. Dezember 2006

On the road again (Bikaner - Jaisalmer)


  • Von Bikaner nach Jaisalmer im Osten Rajasthans
  • Lustige Szene: Ein umgekippter LKW sollte wieder auf die Beine gestellt werden. Das Zugseit verlief quer ueber die Strasse. Absperrung: natuerlich Fehlanzeige. Zum Glueck haben wir das Hinderniss noch rechtzeitig bemerkt. Ein nachfolgender LKW hatte nicht so gut aufgepasst, der raste ungebremst in das Seil...
  • Besuchten unterwegs einen Rastplatz bzw. das Winterquartier von Kranichen: sehr eindrucksvoll - ein Laerm, als die Voegel starteten, verdunkelten fuer einen Moment direkt die Sonne.
  • Konnten in Jaisalmer leider noch nicht ins Hotel einchecken und wurden erstmal in die Wueste geschickt. Fuer die Gruppe die erste Nachtfahrt.
  • In Indien wird des Nachts grundsatzlich voll aufgeblendet gefahren!
  • Zweiter Unfall: Knapp vor uns ist ein Trecker (natuerlich unbeleuchtet) auf den Highway aufgeahrenund wurde von einem Taxi gezweiteilt.
  • In unserem Wuestencamp war dann abends noch Party.

Wetter: Am Morgen war es nebelig feucht und recht kuehl. Habe meine Regenkombi, ein T-Shirt und meine Jacke verborgt.

Gefahrene Kilometer: 390, die Koenigsetappe


Dienstag, 26. Dezember 2006

Ratpack


  • Besichtigung der Umgebung
  • Besuchten einen Rattentempel in der Naehe. Die Ratten sind die inkarnierten Soehne einer Gottheit, deren Namen ich vergessen habe. Daher werden Sie in dem Tempel durchgefuettert und wuseln Einheimischen wie Touris um die Fuesse. Auch der Geruch bei der ganzen Sache ist nicht ohne...
  • In Tempel geht man ohne Schuhe barfuss oder in Struempfen.
  • Am Nachmittag dann Altstadt- die volle Dosis.
  • Ein weiterer Tempel wurde besichtigt (anstatt Rattenpisse Vogeldreck, Pech fuer die zuvor gewechselten Struempfe.

Wetter: unveraendert

Gefahrene Kilometer: 40

Montag, 25. Dezember 2006

Auf nach Bikaner


  • Nachstes Etappenziel: Bikaner
  • Die Landschaft ist recht eintoenig, alles Steppe bzw. Halbwueste
  • Die Strassen sind recht gut ausgebaut und der erkehr ist gar nicht mal so chaotish. Neben LKW und Bussen sind auch viele Kamelekarren unterweg. Achtung: Fleissig hupen nicht vergessen. En paar Ortsdurchfahrten wuerzen die ganze Sache ein wenig.
  • Zwischendurch gabs dann auch Mittag und eine Stadtbesichtigung mit Haveli.
  • Haveli werden die Handelshaeuser hier genannt. Sie sind meist mehrsteockig und besitzen zwei Innenhoefe.
  • Bei der Ankunft in Bikander wurden wir mit Blumen bekraenzt, schickes Hotel.

Wetter: unveraendert, vielleicht sollte ich diese Rubrik lassen.

Gefahrenen Kilometer: 240



Sonntag, 24. Dezember 2006

Haveli, Haveli


  • Henk, Joerg und ich haben unsere Kingfisher - Runde erweitert um Julius
  • Sind heut in und um Jhunjhunun herungefahren und haben Havelis besichtigt.
  • Abends ging es dann in den Tempel

Wetter: immer noch gut

Gefahrene Kilometer: ca 20

Samstag, 23. Dezember 2006

Nix fuer Warmduscher


  • Habe mich heut fuer 8 Uhr mit Henk am Pool verabredet. Der Inder mit Pudelmuetze und Parka schaute ganz verdutzt. Haben es dann aber doch gelassen (Schweinekalt, so ein indischer Morgen)
  • Sind gestern auf ein paar Bier eingeladen worden von Asia Bike Tours (jeder von uns drei 7 Flaeschchen, umgerechnet auf 48 Pepsi, damit Heinz daheim in Wien nichts merkt ;-)
  • Die Truppe is komplet: neben Henk (Holland) und Joerg (Schweiz) sind es noch die Edith (WoW) aus der Schweiz, der Julius, die Regina und der Roman aus Oesterreich, Jaqueline und Steffen aus Deutschland plus Herr Mitsomoto und Herr Yamashita aus Japan. Shankra, unser Guide ist ein indischer Oesterreicher - schon ueberraschend ;-)
  • Erstes Reiseziel: Jhunjhunun

Wetter: sonnig, ca. 25 Grad

Gefahrene Kilometer: 160

P.S. Henk meinte, ich sollte den Boiler einschalten, wenn ich warmes Wasser wollte

Freitag, 22. Dezember 2006

Akunft


Nun bin ich also gestern nach gut 7 Stunden Flug gegen 01:00 a.m. in Delhi angekommen. Als ich das letzte mal in Delhi aus dem Flieger stieg klatschte mir noch jemand ein feucht-heisses Handtuch ins Gesicht und ueber der ganzen Szenerie wabberte der dezente Duft von Scheisse (sorry, aber es war so). Nagut, war ja auch im Sommer. Diesmal ging alles reibungslos.
Gleich nach der Passkontrolle ging es erstmal mit einigen Althippies und einem Schwung Auslandsindern zum Gepaeck-Roulette. Ist schon erstaunlich, was alles so in eine 747 reinpasst. Nach einer Dreiviertelstunde wurde ich dann aber doch etwas nervoes, konnte dann aber doch noch meine Tache vom Band klauben.
Habe dann auch gleich meine Tourguides gefunden, die mich dann gegen 03:00 a.m. im Hotel ablieferten. Das war auch ganz in Ordung (keine Untermieter unter der Matratze ;-). Eigentlich wollte man mich gegen 09:00 Uhr hier wieder abholen - jetzt ist es schon nach 11:00 a.m. Dafuer habe ich bereits zwei Reisegenossen, den Joerg aus der Schweitz und den Henk (natuerlich) aus Holland, getroffen. Zu dritt wartet es sich angenehmer. Ausserdem habe ich nun auch ein wenig Zeit fuer mein Blog.

Zum Wetter: Recht kuehl und diesig in Dehli (15 Grad), weiss nicht genau ob vom Smog oder vom Nebel.

Gefahrene Kilometer: 0

Nachtrag: Die Schulzes haben sich verspaetet. Auf geht es die ersten Kilometer zum eigentlichen Startpunkt der Tour, einem Motel in Dharvera, aus eigener Kraft auf der Enfield. Nach ein paar Kilometern fuehlt es sich schon recht vertraut an.

Gefahrene Kilometer: ca: 40

Dienstag, 12. Dezember 2006

Still stand by


Nach Ostindien, nach Ostindien
laß mich einen Pfad ergründen,
reißt es mich mit Hand und Ohr.
Wo die Elefanten kreisen,
wo die Enkel stiller Weisen
singen den Bramahnenchor,
dahin, Alter will ich ziehen.

Ja, bald ist es soweit, liebes Blog! War gestern schon mal in der Schanze im Shikara Quick.
(Ein wenig Übung schadet nichts ;-)

Mittwoch, 6. Dezember 2006

Stand by

Und es geht immer noch nicht los :-(

Montag, 4. Dezember 2006

Es geht auf nach Rajasthan


Bin ganz aufgeregt! Am 21.12.2006 geht der Flieger ab nach Indien. Visa ist auch schon besorgt, das Flugticket wartet schon seit Sommer.
Gestern habe ich auch noch das Reisegeld überwiesen.

...nur noch 17 Tage ;-)

Die Reise unternehme ich übrigens mit Asia Bike Tours!
Den Tourverlauf findet ihr hier.